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Welcher Mann hat nicht schon darüber nachgedacht, wie die Frau seiner Träume sein sollte? Marie könnte diese Frau sein. Man merkt dem Buch an, dass sich der Autor während des Schreibens unsterblich in seine Heldin verliebt hat, wie er in einem Interview bekannt hat. Was sie auch tut, welche Grenzen sie auch überschreitet, er hat ihr im selben Augenblick schon verziehen. Der Leser spürt diese Zuneigung und Verehrung auf jeder Seite. Dieser Roman scheidet die Geister. Für Einige sind die erotischen Szenen und Schilderungen allzu deftig ausgefallen. Solche Kritik nimmt der Autor gelassen hin. Er sagt: "Ich habe nicht erwartet, dass meine Geschichte Allen gefällt." Diejenigen aber, die sich auf die Heldin einlassen, mit ihr fühlen, mit ihr zweifeln, mit ihr lachen und weinen, können sich auf einige anregende und unterhaltsame Stunden freuen.

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"Marie Angel"… schon der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht.. Ich überflog nur flüchtig den Klappentext und entschloss mich bereits nach wenigen Zeilen, dass meine nächste Lektüre die Geschichte einer "femme extraordinaire" sein soll.

Ich konnte mich schnell in Marie hinein versetzen, da es mir bei meinem ersten Mal auch nicht so wirklich gut erging. Gleich bei ihrer ersten sexuellen Erfahrung gerät sie an einen der allerletzten Typen auf diesem Erdboden. Mit schon fast kriminellen Methoden schmeißt er sich an Marie heran und entjungfert sie auf brutale Weise. Da beschließt sie, dass ihr solche Typen besser nicht mehr über den Weg laufen sollten und stellt sich generell die Frage, was denn an diesem Sex überhaupt so toll sein soll. Genau dass lernt sie wenig später mit Thomas kennen, dem sie sich mit ihrer Geschichte anvertraut hat. Marie erkennt, dass das "Liebe machen" gar nicht so schlecht ist und findet immer mehr Gefallen daran und auch Gelegenheiten, sich auszuprobieren. Ihre gute Freundin Moni steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Der Autor beschreibt diesen Teil seines Romans sehr einfühlsam. Marie gewann schnell meine Sympathie und mein Mitgefühl. Ich durchlebte mit ihr Wut, Empörung, Enttäuschung und war traurig, dass ihr erstes Mal so ausgehen musste. Der Autor hat mich das Geschehen so miterleben lassen, dass ich am liebsten los gezogen wäre, um dem Mistkerl eine rein zu hauen. Anschließend hätte ich gerne Marie in die Arme genommen, um sie zu trösten. Was ja aber dank Thomas nicht mehr notwendig war. Und wieder einmal habe ich mich gefragt, wie es der Autor geschafft hat, dieses Gefühlsleben so zu beschreiben. Es war zudem eine witzige, manchmal aber auch, durch die eigenen Erfahrungen, eine traurig und nachdenklich stimmende Erfahrung, Erlebnisse von vor 15 Jahren ins Gedächtnis zurück zu holen. Frau stellt sich sicherlich immer wieder die Frage, wie sie selbst gehandelt hätte und ob sie sich manchen Schritt getraut hätte oder nicht. Nachdem sie so einiges über das Liebesleben des Mannes kennen gelernt hat, trifft sie auf Tina, die zunächst ihre Chefin und Freundin ist und schließlich zu ihrer ersten gleichgeschlechtlichen Erfahrung wird. Hier stellt sich wieder die Frage: "Hätte ich mich das getraut?" Diese Art der Liebe wurde ebenfalls sofort in der Frauenrunde ausdiskutiert. Heraus kam, dass es eigentlich jede von uns irgendwie mal reizen würde, es aber im Ernstfall keine wagen würde, weil es ja doch komisch ist, wenn man Jahre lang dieses Ding zwischen Männerbeinen gewohnt ist. Aber Marie überwindet ihre Zweifel und tut es und beweist uns auch, dass so etwas nicht unbedingt ein entweder-oder bedeuten muss. Bei Maries nächster Erfahrung haben wir alle sofort den Kopf geschüttelt. Nein, so was käme für mich nicht in Frage. Auch Marie kämpft lange mit sich, ob sie darauf eingehen soll. Irgendwie kommt es einem schon etwas unnatürlich, oder wie man es sonst nennen mag, vor. Es entsteht sogar bei der puren Vorstellung ein gewisses Gefühl des Widerwillens. Mit ihrer Entscheidung dafür endet der erste Teil. Mit Spannung, ein wenig Herzklopfen und viel Neugier bin ich gespannt auf den zweiten Teil und ob sie es wirklich tut.

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Der Autor beschreibt in allen Einzelheiten, wie sich Marie auf ein sexuelles Abenteuer mit ihrem neuen Chef, mit dem sie von Anfang an eine ungewöhnliche, von beiden angesichts des Altersunterschieds kaum für möglich gehaltene, Freundschaft verbindet, dem Strafverteidiger Christoph Odenthal und seinen zwei besten Freunden einläßt.

In diesen Szenen nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Es kommt einem vor, als wäre man selbst mit dabei. Ich hatte das Gefühl, entweder im Körper von Marie zu stecken oder live am Ort des Geschehens zu sein. Ich war stellenweise etwas schockiert, wie sehr sich Marie hat fallen lassen können, wie sie diese Orgie genossen hat und sie sich trotz ihrer anfänglichen Hemmungen in den Mittelpunkt des gewaltigen, orgiastischen Rausches geliebt hat. Gut, geholfen hat es Marie sicher, dass die drei Männer jederzeit, fast rührend und fürsorglich, um ihr Wohlergehen besorgt waren und nicht in erster Linie ihre eigene Lust auslebten.

Gibt es solche Männer im wirklichen Leben überhaupt? Wenn ja, wer weiß...?
Jean-Claude de La Rochotte ist es gelungen, diese fröhliche Überschreitung der bürgerlichen Moral so zu beschreiben, dass es sich zwar nach Sex anhört, aber keineswegs ins pornographische übergeht. Wieder einmal hatten meine Freundinnen, die das Buch auf Grund meiner Erzählungen auch gelesen haben, und ich den Eindruck, als wäre der Autor selbst dabei gewesen.

Nun hätte man meinen können, dass Marie alles erlebt hat, was das Sexualleben so hergibt. Doch der Autor gönnt Marie noch ein weiteres Abenteuer. Sie findet in Katja, die ihr zufällig über den Weg läuft, die große Liebe. Anschaulich lässt der Autor Katja ihre bisherige, sehr holprige Beziehungskarriere schildern. Sie handelt von entschieden mehr Tiefen als Höhen, so dass der Leser nachfühlen kann, in welcher außergewöhnlichen Situation die beiden Frauen zueinander finden. Bei Katja findet Marie das, was sie immer gesucht - wer sucht das nicht? - aber in der Männerwelt nie gefunden hat: tiefe Freundschaft, sexuelle Erfüllung, grenzenlose Liebe, Leidenschaft und Hingabe. Der Roman endet in einer ungewöhnlichen Freundschaft zu Dritt. Wie Marie ihr weiteres Leben mit Katja und Christoph gestaltet und auslebt, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen … Oder gibt es irgendwann eine Fortsetzung?

Alles in allem: Ich habe mir nicht zu viel versprochen. Mit Marie hat Jean-Claude de La Rochotte eine wirkliche `femme extraordinaire´, eine außergewöhnliche Frau geschaffen und lässt sie uns an ihrem Leben teilnehmen. Anfänglich dachte ich noch, hier schreibt ein Mann für Männer. Doch weit gefehlt: Ich als junge Frau habe die Geschichte der Marie sehr genossen und in meinem, überwiegend weiblichen Freundeskreis ist sie bis heute das vorherrschende Gesprächsthema.

Und noch eins: Wenn man sich erst einmal an die deutliche und sehr direkte Sprache des Autors gewöhnt hat, empfindet man sie als passend und genießt es, dass er uns Geschichten erzählt in einer Sprache, wie wir sie mit unseren besten Freunden sprechen. Er erzählt eine Geschichte ohne Scheu und unverhüllt wie sie ist. Und sie ist, weiß Gott, außergewöhnlich. Ich kann deshalb dieses Buch allen LeserInnen wärmstens empfehlen. Wenn Sie sich auf die Personen einlassen, auch wenn sie ihre Handlungsweise nicht immer gutheißen, garantiere ich Ihnen einige unterhaltsame Stunden.

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Werner Kosinski verliert im Alter von 14 Jahren seine Eltern durch einen Verkehrsunfall. Sein Onkel, einst selbst Amateurboxer und damals Trainer, nimmt den verwaisten Jungen bei sich auf, verschafft ihm eine Lehrstelle und bringt ihn zum Boxen. Die Tochter seines Lehrherrns Alfred Kress, Helga, wird Vertraute des durch den plötzlichen Verlust der Eltern verstörten Jungen. Sie beginnt im Alter von dreißig Jahren mit dem siebzehnjährigen Werner ein Liebesverhältnis und führt ihn sensibel und behutsam in die Freuden der körperlichen Liebe ein. Nach mehreren deutschen Meistertiteln und einem einmaligen Kampfrekord als Amateurboxer überzeugt ihn der wohlhabende Verleger Willi Kress (der Bruder seines Lehrherrn) von seiner Zukunft bei den Profis.

Kress verpflichtet den Supertrainer Joe Petershans. Die beiden entwickeln sich menschlich und sportlich zu einem einmaligen Team. Im zehnten Profikampf schlägt Werner den amtierenden Europameister Mimoun überzeugend und wird selbst Meister. Die `Bild-Zeitung´ verpasst im dem Namen Champ ("wir haben wieder einen Champion"), der ihn sein weiteres Leben begleiten wird.

Im Jubel um den neuen Meister lernt Werner die junge Kunststudentin Sonja Schober kennen. Sie verlieben sich und verschmelzen zu einer symbiotischen Einheit. Obwohl sie den Boxsport nicht sehr schätzt wird sie ihm zu einer unentbehrlichen Gefährtin. Sonja entwickelt sich zu einer unglaublichen Liebhaberin und führt ihr Liebesleben in ungeahnte Höhen. Es ist die glücklichste Zeit im Leben des Champs. Nach dem unglücklich verlorenen Weltmeisterschaftskampf gegen Samuel Johnson, bittet ihn Sonja, seine Karriere zu beenden. Als er nicht darauf eingeht, verlässt sie ihn.

Nachdem er ein Jahr lang keine Frau angerührt hatte, beginnt er ziemlich wahllos Liebesverhältnisse mit Mädchen aus seinem Verehrer-Umfeld. Seine Begleiterinnen werden immer jünger und keine hat eine echte Chance gegen den übergroßen Schatten Sonjas. Dann bringt ihn ein Vorfall plötzlich wieder auf den Boden zurück: Ein noch jüngeres Mädchen, Nadine, unternimmt einen Selbstmordversuch, bei dem sie gerade noch gerettet werden kann.

Nachdem er im zweiten Weltmeisterschaftskampf gegen Johnson schwer k.o. geht, beendet er seine aktive Laufbahn und übernimmt einen Job bei seinem zukünftigen Schwiegervater Wilhelm Schäfer. Sie gründen eine gemeinsame Immobilien-Verkaufsfirma.

Werners neue Firma startet furios. Er ist sehr erfolgreich und nach einem halben Jahr sitzt er fest im Sattel. Er trifft zufällig die junge, arbeitslose Julia und bietet ihr einen Job an. Sie wird seine Assistentin und führt in kürzester Zeit den ganzen Laden mit souveräner Hand. Zusammen sind sie bald ein unschlagbares Team. Sie verstehen sich blind. Werner heiratet Maria Schäfer.

Julia verliebt sie sich in den Blender Stefan Gärtner und bezieht zusammen mit ihm eine Wohnung, die sie mit Werners Unterstützung gekauft hat. Obwohl Werner große Bedenken hat, will er ihrem privaten Glück nicht im Wege stehen und versucht nicht, sie davon abzuhalten.

Nach vielen Irrungen und Wirrungen gelingt es Maria endlich, Julia zu verführen. Sie verbringen glücklich eine Nacht miteinander. Julia gesteht Werner ihr Verhältnis mit Maria.
Dann trifft der Champ zufällig Sonja wieder ...

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